FLORA UND FAUNA
Die Fauna Namibias ist von außergewöhnlicher Artenvielfalt und bietet zudem vielen, vom Aussterben bedrohten Lebewesen, eine Heimat. Einen Großteil dieser Diversität finden wir in Steppen und Savannen.
Die namibische Infrastruktur macht eine Observation der Tierwelt vor Ort zu einem Kinderspiel, und landesweite Schutzprojekte unterstützen dies.
Groß und majestätisch herrscht der Etosha Nationalpark über seine vielen verschiedenen Tierarten, doch beeindrucken uns ebenso die Meeresbewohner an der Küste oder die unzähligen Vogelarten, die dieses Paradies für sich erobert haben.
Die Flora des Landes beinhaltet einige Eigenheiten. Fast nicht existent an der Küste, zeigt sich eine dichte Vegetation im Caprivizipfel. In anderen Teilen des Landes wechseln sich Dornbusch- und Trockensavanne ab. Während der Trockenperiode zwischen Mai und August wirkt Namibia wie eine alte verschrumpelte Pflaume, durchzogen von mageren, von der Sonne verbrannten Büschen. Von Januar bis April jedoch, in der Regenzeit, werden wir Zeugen eines großartigen Naturschauspiels, wenn sich das ganze Land in eine Decke aus weichem, grün-blumigem Flausch einhüllt.
Unter den botanischen Kuriositäten finden wir den Köcherbaum (Kokerboom) aus der Familie der Aloen ebenso, wie die einzigartige, und nur hier beheimatete Welwitschia mirabilis, eine Coniferenart, die bis zu 1000 Jahre alt werden kann. Entlang der Küstenregion befinden sich die artenreichsten Flechtenfelder der Welt, die in der Regenperiode in allen Farben und zu ihrer vollen Pracht erblühen.
